Diskussion mit Hundstorfer und Misik über die Zukunft der Arbeit
Am 13. September 2010 hatte ich die Ehre Bundesminister Rudolf Hundstorfer und den Journalisten Robert Misik anlässlich einer Diskussionsrunde zum Thema “Zukunft der Arbeit” bei uns in der Josefstadt (Loop) begrüßen zu dürfen.
Gemeinsam mit den Gästen diskutierten wir über die durch die Finanz- und Wirtschaftskrise, veränderten Rahmenbedingungen auf dem Arbeitsmarkt und die positiven Entwicklungen in Österreich. Bundesminister Hundstorfer wies auf die erfolgreichen Gegenmaßnahmen in Österreich hin und bekräftigte die Forderung, dass die Realwirtschaft weiter in den Vordergrund rücken muss.
Journalist und Sachbuchautor Robert Misik sieht ebenfalls in diesem Bereich eine Gefahr: “Da der Finanzmarkt Investoren eine Rendite verspricht die mit realwirtschaftlichen Möglichkeiten nicht zu finanzieren ist – wobei wenn dann nur durch schmerzhafte Personalkürzungen – werden weitere Finanzblasen entstehen. Die Frage bleibt, wie man Investitionen zurück in die Realwirtschaft bringt.”
Für mich sind die positiven Entwicklungen bei der Arbeitslosigkeit ein deutlich erkennbares Ergebnis der sozialdemokratischen Politik und Maßnahmen – wie beispielsweise die Ausbildungsgarantie für alle Jugendlichen bis 18 Jahre.
Ich will die bestehenden Möglichkeiten auf Bezirksebene so gut wie möglich ausschöpfen. Deshalb trete ich für die Einrichtung einer Jobbörse in der Bezirksvorstehung ein, bei der wir eng mit Unternehmen kooperieren aber auch die Zusammenarbeit zwischen dem Bezirk Josefstadt und der Stadtregierung intensivieren. Dadurch will ich vor allem jungen Josefstädterinnen und Josefstädtern Ausbildungs- und Job-Chancen bieten. Viel zu oft haben auch gut ausgebildete junge Menschen nicht denselben Zugang zum Arbeitsmarkt wie jene mit Eltern aus höheren Einkommensschichten – weil ihnen die Netzwerke ihrer Eltern zur Verfügung stehen. Mein Ziel ist es aber ein Netzwerk für alle Josefstädter zu schaffen um ein Maximum an Möglichkeiten bieten, vor allem eine verstärkte Kooperation zwischen Bezirk, Land, Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst.
Es sollen keine Chancen mehr vergeben, sondern Möglichkeiten geschaffen werden!
Im Laufe der Diskussion hatte auch das Publikum Hinweise und Anregungen hinsichtlich der Problematik der Arbeitsplatzsituation parat und wie diese in Angriff genommen werden könnten. Diese nehme ich sehr gerne auf und werde sie bei zukünftigen Vorhaben einfließen lassen.
Ich möchte mich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die konstruktive, spannende und ergebnisorientierte Diskussion herzlich bedanken!
Die Bilder der Veranstaltung gibt es auf Flickr oder auf meiner Facebook-Fanseite.

































